Schweden mit Hund: Urlaub mit Vorschriften

Früher war es ein langwieriger Akt, um seinen Hund mit nach Schweden nehmen zu können. Im Laufe der vergangenen Jahre haben sich die Vorschriften für urlauberfreundlicher gestaltet, so dass es erheblich einfacher ist sein Haustier eine Reise nach Schweden zu ermöglichen.

Hund in Schweden @Reiseidylle

In früheren Jahren verhinderte die Einfuhrerlaubnis des Schwedischen Zentralamtes für Landwirtschaft oftmals eine schnelle Einreise mit Hund. Eine Bearbeitung nahm mindestens zwei bis vier Wochen in Anspruch und war noch keine Garantie dafür, dass der Hund auch wirklich mitkommen könnte. Inzwischen hat sich in dieser Hinsicht ein erheblicher Wandel vollzogen und es ist mittlerweile erheblich einfacher mit dem eigenen Haustier zu reisen.

Schweden mit Hund: Was gibt es für Vorschriften?

Wichtig bei der Einreise mit dem Hund ist, dass entweder eine Tätowierung oder eine ID-Kennzeichnung mit Mikrochip vorhanden ist. Wenige Tage vor der Abreise sollte das Tier auf Tollwut geimpft und eine Entwurmung auf Zwergbandwurm vorgenommen werden, was beides zum Zeitpunkt des Reiseantritts nicht älter als zehn Tage sein darf. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen wurden, dann steht dem Urlaub mit dem Hund eigentlich nichts mehr im Weg.

Sollten dennoch Fragen auftauchen, können Sie ein Service-Telefon nutzen: 0046 – 771 – 223 223. Auch Anfragen per Mail an hundochkatt@sjv.se werden beantwortet, allerdings sollte man hier in der englischen Spache verwenden.

Flambahn in Norwegen – per Zug das Land entdecken

Norwegen einmal auf eine ganz andere Art und Weise zu entdecken, bietet die Flambahn, die Myrdal und den Sognefjord verbindet. Obwohl nur rund 20 Kilometer lang vereinigt diese Strecke alle faszinierenden Aspekte auf sich, die das skandinavische Land zu bieten hat.

Flambahn Norwegen flickr @ mcxurxo

Eine Reise durch das norwegische Hochgebirge bietet seine ganz eigenen Reize, insbesondere dann, wenn man nicht auf Schusters Rappen unterwegs sein muss, um es zu entdecken. Die volle Schönheit der Landschaft kann mittels der Flambahn erkundet werden, die zwischen Myrdal und dem längsten und tiefsten Fjord Norwegens verkehrt, dem Sognefjord.

Flambahn – einzigartige Aussichten im Hochgebirge

Bei einer Fahrt mit der Flambahn sind es die einzelnen Aussichten, die eine Fahrt zu einzigartig macht. Hat man gerade erst einen Tunnel durchquert, wechseln sich tiefe Schluchten, kantiges Hochgebirge, kleine oder große Wasserfälle und pittoreske Sehenswürdigkeiten ab. Die beschauliche Holzkirche von Flam ist dabei nur ein sehenswerter Aspekt auf dem Weg nach Flam, wo man sich eingehend mit der Kultur des Ortes und der Landschaft auseinandersetzen kann.

Ystad Schweden: Mehr als nur Kommissar Wallander

Ystad im Süden von Schweden gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Einerseits wegen er Fährverbindung zur dänischen Ostsee-Insel Bornholm und andererseits als Endstation der Bahnlinie ausgehend von Malmö. Für die meisten Touristen ist aber vor allem Ystad als Heimat von Kommissar Wallander von Interesse.

Kloster in Ystad flickr @bjaglin

Mal abgesehen von der guten Verkehrsanbindung für Besucher von Ystad mit dem Zug, dem Auto oder über die Ostsee, die das Erreichen der Stadt problemlos macht, hat Ystad wirklich viele sehenswerte Orte zu bieten. Angefangen von dem wirklich gut erhaltenen Kloster von Ystad, das im 13. Jahrhundert erbaut wurde und eine bewegte Geschichte hinter sich hat. Zunächst als Hospital, dann als königliche Brennerei und heute als Heimat des Stadtmuseums wurde der urspsrüngliche Zweck mehrmals abgewandelt.

Ystad: Heimat von Kommissar Wallander

Die schwedischen Krimis des Autors Henning Mankell haben mittlerweile Weltruhm erreicht und erfreuen sich nicht nur in Schweden und Deutschland einer riesigen Fangemeinde. Da die Orte, die in den Romanen erwähnt werden, wirklich in Ystad existieren, wird die Reise für viele Besucher Stadt zur Entdeckungstour der Krimireihe. Hohes Interesse erfährt dabei das Wohnhaus des Kommissars in der Mariagatan 10. Seit dem erscheinen des ersten Bandes hat Ystad dank der Romane und Filme einen immensen Zulauf an Touristen erfahren. Wer sich mit der gesamten Filmgeschichte auseinandersetzen möchte, sollte das Cineteket-Filmmuseum besuchen, wo in vier Sprachen alles rund das Kinoabenteuer alles erklärt wird.

Private Ferienhäuser in Schweden – Urlaub im Naturparadies

Jeder, der Schweden als sein Lieblingsreiseziel angibt, hat unterschiedliche Motive, warum das Land in Skandinavien so sehenswert ist. Kennenlernen wird man Schweden insbesondere dann, wenn man sich abseits der üblichen Hotels bewegt und ein privates Ferienhaus mietet.

Ferienhaus Schweden privat @reiseidylle

Ferienhaus Schweden privat @reiseidylle

Das wunderbare an Schweden sind in erster Linie seine Menschen und seine einzigartige Natur. Möchte man beides in einem Skandinavien Urlaub genießen, soll man sich unbedingt ein privates Ferienhaus in Schweden mieten. Meistens werden diese etwas abseits der Metropolen angeboten, inmitten unverwechselbarer Naturlandschaften, wo sich kilometerweit nur Wald, Seen und Wiesen abwechseln. Gerade die kleinen idyllischen Seen haben es in sich und bieten überraschenderweise ein reichhaltiges Fischangebot zum Angeln. Generell die besten Angeltipps erhält man von den Schweden selbst, die einen auch die besten Plätze uneigennützig verraten. Ist man schon mal in einem Gespräch mit einem typischen Schweden, sollte man nicht überrascht sein, wenn dieser sogar der deutschen Sprache mächtig ist, denn Deutsch wird noch an vielen Schulen des Landes gelehrt. Ansonsten kommt man stets mit Englisch weiter.

Jotunheimen: Wandern in Norwegens Nationalparks

Wenn die Sprache auf Jotunheimen kommt, müssten sich in erster Linie die Wanderer angespochen fühlen. Im höchsten Gebirge Skandinaviens, das den deutschen Namen “Heim der Riesen” trägt, findet man ideale Voraussetzungen für Outdoor-Aktivitäten.

Jotunheimen flickr @gumuz

Jotunheimen flickr @gumuz

Der Name mag zunächst erschreckend klingen, ist aber eine Mischung aus nordischer Mythologie und Sagentum, dass angesichts der reizvollen Landschaft naürlich eine rege Phantasie hervorruft. Begibt man sich wirklich in die höheren Lagen des Gebirges, wo Gletscher und eiszeitlich geformte Gipfel die Landschaft prägen, verbreitet die Berglandschaft schon etwas Schrecken.

Jotunheimen: Wandern in Norwegens Nationalparks

Das Wandern hingegen in einem der grössten Nationalparks Norwegens ist dem geneigten Leser ans Herz gelegt. Folgt man einem der längsten und am besten erschlossensten Wanderwege des Parks, dem Besseggen-Grat, erlebt man die unterschiedlichen Spektren der einzigartigen Naturlandschaft. Insbesondre das spektakläre Teilstück zwischen dem Gjendesee und dem Bessvatnet ist äusserst sehenswert. Dank bewirtschafteter Hütten findet man auch immer wieder die passenden Unterkünfte mit reichlich Komfort.

Nordlicht: Polarlicht in Norwegen und Schweden

Eines der schönsten Naturerscheinungen Skandinaviens sind die sogenannten Nordlichter, auch Polarlichter genannt. Insbesondere in Norwegen und Schweden, nördlich von 60 Grad, können die verschiedenen Farbsprektren beoachtet werden.

Nordlicht - Polarlicht flickr @Trodel

Nordlicht - Polarlicht flickr @Trodel

Wenn man durch Skandinavien reist, sollte man stets die Augen offen behalten. Die Natur in Schweden, Norwegen und Finnland hält so viele Facetten bereit, dass man immer wieder aufs Neue überrascht wird. Eine der schönsten sind ohne Zweifel die Nordlichter – wunderschöne Leuchterscheinungen am Himmel, die stets in einer anderen Form zu beobachten sind.

Nordlicht: Polarlicht in Norwegen und Schweden

Rein wissenschaftlich zu erklären, wo elektronische Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen, würde diesem Naturphänomen nicht gerecht werden. So kann man weit in die Geschichte Skandinaviens zurückgehen und findet bei den legendären Wikinger Hinweise auf das Nordlicht, die diese Erscheinung stets mit wichtigen Schlachten in Verbindung brachten und ihre Helden. Allein diese Mischung aus einzigartiger Erscheinung und den mit ihnen verbundenen Assoziationen machen Polarlichter zu etwas ganz Besonderem.

Fanø Ferienhäuser – Ferienhaus in Dänemark mieten

Fanø gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen in Dänemark und wenn man bedenkt, dass die heutige Insel einst nur eine einfach Sandbank in der Nordsee gewesen ist, muss man sich über die Entwicklung verwundert die Augen reiben. Dort Ferienhäuser zu mieten, kann mittlerweile ein schweres Unterfangen werden.

Fanø - Ferienhaus am Strand flickr kuemmi

Fanø - Ferienhaus am Strand flickr kuemmi

Nur etwa 50 Kilometer von der deutschen Urlaubsinsel Sylt entfernt, liegt mit Fanø eine der beliebtesten Ziele von Urlaubern in Dänemark. Anfangs nur als Sandbank vor der Küste des skandinavischen Landes wahrgenommen taucht die Insel erstmals im Jahr 1231 als bewohnt im Grundbuch von König Valdemars auf. Die eigentliche Geschichte von Fanø beginnt jedoch erst im 19. Jahrhundert, wo man dank der Schifffahrt eine wahre Blütezeit durchlebte.

Fanø Ferienhäuser – Ferienhaus in Dänemark mieten

Mittlerweile hat sich Fanø zu einem der begehrsten Urlaubsziele in Dänemark entwickelt, wo der Tourismus dank der exponierten Lage in der Nordsee äusserst ausgeprägt ist. Mit mehr als 2.700 Ferienhäusern, mehreren Campingplätzen und zahlreichen Hotels müsste man eigentlich denken, dass die Insel über ausreichend Kapazitäten verfügt, möchte man aber im Sonmer eines der Häuser buchen, sieht man sich arg getäuscht. Sie erfreuen sich einer riesigen Nachfrage, weshalb man rechtzeitig nach einem passenden Haus auf der idyllischen Insel suchen sollte.

Bergen: Bryggens Museum und Håkonshalle

Bergen ist eine der ältesten Städte Norwegens und wenn es nicht den verheerenden Brand von 1702 gegeben hätte, könnte man noch heute eine Menge der historischen Highlights der Stadt besichtigen. So sollte man bei einem Besuch das Bryggens Museum und die Håkonshalle aufsuchen, um sich ein Bild von der Geschichte Bergens zu machen.

Bergen Bryggen Altstadt flickr @ezioman

Bergen Bryggen Altstadt flickr @ezioman

Bergen ist im Jahr 1070 gegründet worden und hat sich schon nach kurzer Zeit zu einem wichtigen Handelspunkt in Europas Norden entwickelt. Für die Hanse wurde Bergen im 14. Jahrhundert zu einem wichtigen Anlaufpunkt in Skandinavien, wenn es um Fisch und Getreide ging. So entwickelte sich im Laufe der Zeit ein eigenes Viertel, dass noch heute als Teil und unter dem Namen Bryggen zu bewundern ist.

Bryggens Museum Bergen – Kulturhistorisches Museum

Die Feuerbrunst von 1702 war das einschneidenste Ereignis in der Geschichte Bergens. Das Feuer zerstörte fast die gesamte Stadt und damit einen grossen Teil historischen Substanz. Dank der intensiven Ausgrabungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts konnte man das Bryggens Museum einrichten, in welchem die Überreste der einstigen Besiedlung zu bewundern sind. So kann man sich einen Eindruck über das Handwerk und das Leben vor dem Ünglück verschaffen. Hinzu kommen interessante Wechselausstellung.

Informationen zum Bryggens Museum hier.

Håkonshalle und ihre Geschichte

Auch die Håkonshalle ist nur noch zum Teil im Original erhalten. Für einen Teil der Zerstörung war aber Dynamit im Jahr 1944 verantwortlich, die man aber recht schnell wieder reparieren könnte. Erbaut wurde die Håkonshalle ursprünglich in den Jahren 1247 bis 1261 von König Håkon Håkonsson, der erheblich zum inneren Frieden in Norwegen beitrug. Heute wird die Håkonshalle vor allem für zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte genutzt.

Wikingerschiffsmuseum in Roskilde – Geschichte pur

Wer auf den Pfaden der Wikinger wandeln möchte, wird bei einem Besuch in Dänemark auf jeden Fall fündig. Zahlreiche Schätze der alten Kultur dieses Volkes können in freier und unberührter Natur entdeckt werden. Zudem werden Sammlerstücke beispielsweise im Wikingerschiffsmuseum in Roskilde gezeigt.

Wikinger Schiff Roskilde flickr @Jonathan Palero

Wikinger Schiff Roskilde flickr @Jonathan Palero

Unweit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gelangt man zum geschichtsträchtigen Ort Roskilde. Die einstige Landeshauptstadt beherbergt einige der besterhaltenen Schätze der alten Wikingerkultur: Das Wikingerschiffsmuseum. Fünf originale Schiffe aus dem 11. Jahrhundert konnten aus dem Fjord vor Roskilde geborgen werden. Sie zeugen von der langen und ausgeklügelten Kultur der Wikinger.

Die Wikingerschiffe in Roskilde

In der rauen Zeit der Wikinger galt es, sich gegen Feinde und Flotten von außerhalb zur Wehr zu setzen. In einem weiten Radius um ihre Hauptstadt Roskilde errichten die Männer des Nordens mit ihren starken Schiffen Sperren, um Gegner weiträumig abzuwehren. 20 Kilometer vor der Küste wurden die Wikingerschiffe von modernen Forschern fast ein Jahrtausend später geborgen. Filme im Museum und eine Führung zeigen die Bergung der Schiffe ebenso wie die oftmals dramatischen Kämpfe auf hoher See, aber auch die Lebensweise an Bord der Wikingerschiffe.

Lofoten: Inselgruppe Norwegens – Camping und Hotels

Die Lofoten sind eine Inselgruppe am Rande des nördliche Norwegens und sind ein Beweis dafür, dass die Landschaft des skandinavischen Landes so abwechslungsreich und unendlich schön sind. Gerade im Sommer umspielt das tiefblaue Meer die Inseln und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Lofoten Bilder flickr Sberla

Lofoten Bilder flickr Sberla

Die Schönheit Norwegens spiegelt sich insbesondere in den einzigartigen Landschaften des Landes wieder. Das perfekte Zwischenspiel zwischen Küstenform und hohen Bergen bieten beispielsweise die Lofoten. Die Inselgruppe, die rund 80 Inseln umfasst, liegt 100 bis 250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Wer jetzt aber denkt, man befindet sich in völliger Einöde, sieht sich schnell getäuscht. Rund 24.000 Einwohnen haben die Lofoten, zudem sind die wichtigsten Insel durch Brücken und Strassen miteinander verbunden und ausserdem haben sie sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt.

Lofoten: Camping und Hotels

Dabei gibt es ganz unterschiedliche Arten die Lofoten zu entdecken. Einerseits werden spannende Bootstouren und Kreuzfahrten angeboten, wo man die Hauptinseln ansteuern. Erheblich individueller ist eine Rundreise durch die Lofoten, wo entweder sich mit Camping in den Sommermonaten von Insel zu Insel schlagen kann, oder man sich ein Hotel bucht. Camping oder Zelten ist natürlich die kostengünstigere Variante, die auch mehr Kontakt zu den Einheimischen Bewohner verspricht. Keine Angst vor einer Kontaktaufnahme, die einst so wilden Wikinger haben sich in angenehme Zeitgenossen verwandelt. Ein beliebter Campingplatz befindet sich beispielsweise in Fredvang, der gerade im Sommer einzigartige Aussichten ermöglich. Aber auch sonst gibt es auf den Hauptinseln fast überall die Möglichkeit eine Nacht zu verbringen.

Lofoten Reise – Fähren und wichtige Informationen

Gerade im Vorfeld einer Lofoten-Reise sollte man sich ausführlich über die Inselgruppe informieren. Die richtigen Wege in Kombination mit den passenden Fährverbindungen kann unendlich viel Geld sparen. Zudem lohnt sich der Blick vor Ort in entsprechenden Touristeninformationen, die immer mit den neuesten Nachrichten oder auch Festivitäten aufwarten können. Wichtige Informationen gibt es beispielsweise hier.