Lappland in Schweden

Eine einzigartige Möglichkeit habe ich durch die OAS in Schweden ermöglicht bekommen. Dank der Veranstalter von visitsweden.com hatte ich die Gelegenheit das schwedische Lappland kennenzulernen. Einzigartig gelegen unterscheidet sich die Region doch erheblich vom Süden des Landes, den ich bislang ausschließlich kannte.

Lappland Schweden @Reiseidylle

Lappland Schweden @Reiseidylle

Schon allein die Temperatur rund 200 Kilometer nördlich des Polarkreises Anfang Juni ist gewöhnungsbedürftig. Während man hier bei 28 Grad und schwüler Luft regelrecht zerläuft, herrscht dort zwischen sechs und elf Grad Celsius – für die Menschen dort Anlass genug um vom Frühsommer zu sprechen :-). Verbringt man dort mehrere Tage, entsteht aber wirklich der Eindruck als wenn elf Grad eine durchaus sommerliche Temperatur sein kann, denn aufgrund der extremen Sonneneinstrahlung ist ein Sonnenbrand keine Seltenheit.

Lappland in Schweden mit einzigartiger Landschaft

Dank der organisierten Tour hatte ich die Gelegenheit das schwedische Lappland in seiner ursprünglichsten Form kennenzulernen. Zelten in der Wildnis, Wandern zum Fuße des höchsten Berges Schwedens, den Kebnekaise, und richtiges Klettern an Felswänden. Marlene, unsere schwedische Kletterfrau, hatte unendliche Geduld mit uns und hatte im Gegenzug viel zu Lachen. Letztendlich wieder eine Herausforderung, der ich mich gestellt habe. Das schwedische Lappland mit seinen schneebedeckten Gipfeln, den schroffen Felswänden, der spärlichen Natur, mit Rentieren in einer unglaublichen Nähe und die kleine beschauliche Flusslandschaft wird mir unvergessen bleiben. Ich hoffe, die Bilder können wenigstens einen kleinen Eindruck von dem verschaffen, was ich dort erlebt habe.

Stockholm Schären – Inselwelt Schwedens

Etwas unbeachtet der touristischen Highlights in Stockholm erstreckt sich vor der schwedischen Hauptstadt inmitten des Meeres eine einzigartige Insellandschaft – die Stockholm Schären. Beschäftigt man sich etwas näher mit dieser Thematik, wird man recht schnell die Faszination der sich über rund 80 Kilometer erstreckende Inselwelt für sich entdecken.

Stockholm Schären @reiseidylle

Die Schären vor den Toren Stockholms gehören zu den schönsten Naturschönheiten, die Schweden zu bieten hat. Die Schärenstiftung, die eigens zum Schutz und dem Erhalt dieser Meereswelt ins Leben gerufen wurde, spricht sogar von einem wahren Naturwunder. Die Inseln selbst sind noch ein recht junges Naturphänomen angesichts der Tatsache, dass sie zur zeit um Christi Geburt noch gar nicht vorhanden war. Wirklich in den Karten der Seefahrt tauchen sie erst zur Hochzeit der Wikinger im 10. Jahrhundert auf. Selbst heute noch heben sich die einzelnen Inseln aus dem Meer heraus, jedoch sind es nur noch bescheidene 30 Zentimeter in 100 Jahren. In der Summe handelt es sich bei dieser einzigartigen Welt um eine Sammelsurium von 30.000 Insel, auf denen 50.000 Ferienhäuser beheimatet sind.

Jugendherbergen, Hotels und Ferienhäuser in den Stockholmer Schären

Die meisten Ferienhäuser, die sich auf den verschiedenen Inseln befinden, sind im Besitz von Stockholmer Bürgern. Sie nutzen die Sommerzeit um der Stadt zu entkommen und sich in diese einzigartige Idylle zurückzuziehen. Aber auch Kurzzeitreisende oder Touristen haben entweder auf Tagesfahrten oder auch bei längeren Aufenthalten in Hotels oder Jugendherbergen die Gelegenheit die Schönheit der Stockholmer Schären zu genießen. Direkt vom Hafen aus werden die Insel mehrmals täglich von Schiffen angelaufen. Wer mutig ist, kann sich mittels ein Kanus durch die Insellandschaft manövieren.

Einmal in Stockholm sollte man unbedingt in den Genuss der Schären kommen. Sie gehören zu den schönsten Meereslandschaften in Skandinavien.

Stabkirche von Heddal – eine der schönsten und die größte Stabkirche in Norwegen

Stabkirchen sind ein Relikt der Vergangenheit, das aus meiner Sicht viel zu wenig Anerkennung genießt. Während man hierzulande versucht und auch in den skandinavischen Ländern die herkömmlichen Gotteshäuser aufwendig restauriert, sind viele Stabkirchen ganz einfach in Vergessenheit geraten.

Heddal Stavkirke @Reiseidylle

Zum Glück haben sich einige Skandinavier eines Besseren besonnen und konnten wenigsten einige wenige Hundert vor dem Verfall bewahren. Wie jene Stabkirche von Heddal, die mit einer Länge von 24 Metern und einer Breite von 14 Metern die größte Stabkirche in Norwegens Gefilden ist. Neben der imposanten Größe ist vor allem das Interieur von großem Interesse, stammt doch ein Bischofsstuhl aus dem 12. Jahrhundert und die kostbaren Holzverzierungen des Gotteshauses geben einen Teil seiner Geschichte preis. Um in dieser weiter eintauchen zu können, hat man in der unmittelbaren Nachbarschaft der Stabkirche ein Museum eingerichtet, wo man sich umfassend über die Bauweise, die speziell auf Skandinavien abgestimmt ist, sowie der Geschichte der Kirche von Heddal informieren kann.

Leider genießen die Stabkirchen innerhalb des Christentums keine hohe Anerkennung, denn vielerorts bilden die Kirchen in ihren Darstellungen eine Symbiose aus Christentum und damaligen Heidentum, oder besser gesagt der Vielvergötterung der vorchristlichen Zeit. Für den heutigen interessierten Betrachter ein sehr wertvoller Aspekt auf dem Weg der voranschreitenden Christianisierung nach 10. Jahrhundert, waren sie den Kirchenmännern lange Zeit ein Dorn im Auge. Möglicherweise sind sie auch deshalb auch nur noch in so geringer Zahl zu bewundern.

Die Stabkirche von Heddal ist direkt an der E134 zu finden.

Vradal – Wandern am Nissersee

Die Landschaft rund um Vradal selbst ist ein Erlebnis. Staunend, auf den Berggipfeln verharrend und die einzigartige Natur geniessend, nimmt man den Ort am Ufer des Nissersees war. Vradal, im Winter ein bekanntes Skigebiet, kann auch im Sommer überzeugen.

Vradal im Sommer Telemark Norwegen @reiseidylle

Egal, was einen in die norwegische Region rund um Vradal führt, man kann es unendlich geniessen. Grund hierfür ist die einzigartige Landschaft rund um den Ort, der selbst auf einer Insel zwischen zwei Seen eingebettet ist, dem Nissersee und dem Vravatn. Wem Vradal bisher nur als Wintersportort bekannt ist, lässt sich in den Sommermonaten einiges entgehen.

Vradal – Wandern, Angeln und Kanufahren

Vradal bietet auch im Sommer allerhand Möglichkeiten. Umgeben von Bergen, die eine Höhe von knapp 1.200 Metern erreichen, ist Wandern eine hervorragende Alternative. Dabei muss man ganz unterschiedliche Herausforderungen meistern, so führt der Weg zum Gipfel meist nicht nur gradlinig entlang gut ausgebauten Liopen, vielmehr muss man seine Kletterkünste unter Beweis stellen, aber ohne sich zu überlasten. Die Mühe lohnt sich, denn die Aussicht ist atemberaubend. Berggipfel, unzählige Seen und traumhaft gelegene Häuser machen den Aufstieg lohnenswert.

Angeln im Nissersee

Natürlich kann man sich das Angeln in Vradal nicht entgehen lassen. Der siebtgrösste See Norwegens, der Nissersee, bietet Fischreichtum und dank seiner langgezogenen Passagen die Möglichkeit zum Forellen- und Lachsangeln. Mit einem Boot lässt sich dies aber besser realisieren, als wenn man Geduld am Ufer des Sees beweisen muss. Der Lohn ist äusserst schmackhafter Fisch.

Alta – uraltes Siedlungsgebiet Norwegens

Eines der ältesten Siedlungsgebiete in Norwegen und der Finnmark befindet sich rund um den Ort Alta. Jahrtausende alte Zeichnungen auf Felsen zeugen von der langen Geschichte des Gebietes. Diese kostbaren Hinweise auf die Vergangenheit gehören zum UNESCO Welterbe und sind noch lange nicht vollständig entschlüsselt.

Alta @Reiseidylle

Heutzutage wohnen rund 15.000 Einwohner rund um den lachsreichen Fluss Alta. Da der Ort sehr gut in das Verkehrsnetz Norwegens eingebunden ist, zählt der Ort viele Touristen, welche sich auf die Spuren der Vergangenheit begeben wollen. Der vor kurzem errichtete Flughafen ermöglicht sogar eine weitere Anreise aus allen Teilen Norwegens. Alta befindet sich nördlich des Polarkreises, weshalb zwischen dem 16. Mai und 16. Juli die Sonne nicht vollständig untergeht und zwischen dem 24. November und dem 18. Januar der Ort fast vollständig im Dunkeln versinkt.

Die Bewohner Altas haben sich schon lange daran gewöhnt und lassen sich von diesen Naturereignissen wenig beeindrucken. Rund um den Ort finden sich zahlreiche Bodenschätze, wie zum Beispiel das Alta Schiefer. Der Abbau der Rohstoffe gehört seit der Gründung der Stadt im Jahr 1704 zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Weitere Wirtschaftszweige sind der Tourismus, der Fischfang und der Bergbau. Leider wurde ein Großteil der Stadt während des Zweiten Weltkrieges stark in Mitleidenschaft gezogen, trotzdem gibt es zahlreiche Dinge zu entdecken.

Berühmteste Sehenswürdigkeit sind die Felszeichnungen. Datiert werden diese auf die Zeit vor circa 6.000 Jahren. Das Alta Museum hat für die Besichtigung der Zeichnungen einen fünf Kilometer langen Lehrpfad eingerichtet, auf dem der geneigte Besucher die Orte der Zeichnungen anschauen kann. Archäologen haben die schon stark verwitterten Zeichnungen mit roter Farbe nachgezeichnet ohne ihre Ursprünglichkeit zu verändern. Die genaue der Funktion ist aber selbst den Experten noch immer schleierhaft – die große Anzahl der Zeichnungen verwirrt – sollten sie Wegweiser sein, Feinde abschrecken oder Markierungen für die eigenen Siedlungsgebiete sein? Der Rundgang wird ergänzt durch Ausstellungen zur Geschichte Altas sowie über den Handel in der Umgebung.

Mikkeli und das Saimaa Seensystem

Was zunächst sehr verwirrend klingt, wenn man von einem Seensystem spricht, erklärt sich, wenn man versucht, den Ausläufern des größten Sees Finnlands, dem Saimaa, Herr zu werden. Mikkeli ist an den nördlichen Ausläufern dieses Seenkontruktes und in der Region Savo gelegen.

Möchte man es weltmännischer lokalisieren, kann man sagen, dass sich Mikkeli rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Helsinki befindet. Die heutige Stadt mit ihren Wurzeln ist Mitte des 19. Jahrhunderts anzusiedeln, was jedoch nicht ausschliesst, dass die Geschichte vorher hier eignislos vorüber gegangen ist. Vielmehr gibt es historische Zeugnisse, die belegen, dass hier bereits im Mittelalter ein reger Handelsort gewesen sein muss. Mikkeli selbst verdankt seine Existenz dem russischen Zaren Nikolaus I., der es 1838 aus der Taufe hob.

Saimaa Finnland @reiseidylle

Sehenswürdigkeiten von Mikkeli

Als die bekannteste Sehenswürdigkeit des Ortes gilt die um 1897 erbaute Domkirche von Mikkeli. Das einschiffige Gotteshaus stellt eines der faszinierendsten Architekturbauten Finnlands im neugotischen Stil dar. Schon von weitem lässt sich der rund 64 Meter hohe Kirchenturm der Domkirche erkennen, schließlich handelt es sich hier praktisch um den höchsten Punkt der Stadt.

Eine etwas längere Reise in die Vergangenheit bedarf der Besuch der hölzernen Doppelkreuzkirche. Mit 2.000 Sitzplätzen ist sie die drittgrößte Holzkirche des Landes und bereits im 1816 errichtet. Generell beherrschen die zahlreichen Gotteshäuser das Stadtbild, wie kaum irgendwo anders in Finnland.

Aber andere kulturelle Einrichtungen sind durchaus sehenswert, insbesondere das Kunstmuseum, das Hauptquartiermuseum und das Groß-Savo-Museum. Letzteres ist ein umgebauter Kornspeicher, der Aufschluss über die Historie und Ethnologie Mikkelis gibt.

Ullared – Natur und Einkaufen

Ullared gehört nun nicht gerade zu jenen Orten, die man in Schweden zwangsläufig kennen müsste, dennoch ist das Ministädtchen fast jedem Einwohner des Landes ein Begriff. Grund hierfür ist eines der grössten Einkaufscenter Schwedens – Gekås.

Ullared @reiseidylle

Wenn man sich an einem Samstag in den Ort begibt, wird man als Gast des Landes kaum seinen Augen trauen, denn mehrere hundert Meter lang schlängelt sich eine Menschenschlange rund um eines der flächengrößten Einkaufscenter Schwedens. Gekås ist aufgrund seiner günstigen Preise ein Anlaufpunkt für Menschen, die eine Anfahrt von mehreren hundert Kilometern in Kauf nehmen. Man findet hier auch einfach alles, was man für das tägliche Leben braucht und sogar noch ein wenig mehr.

Ferienhaus in einer herrlichen Umgebung

Wer Ullared jedoch auf Gekås reduziert, würde dem Ort garantiert Unrecht tun, denn insbesondere seine Peripherie verkörpert jene Landschaften Schwedens, die das Land so liebenswert machen. Weitläufige Wälder mit fischreichen Seen mitten drin, immergrün scheinende Wiesen, rapsgelbe Felder und die tpyisch skandinavischen Holzhäuser. Hier kann man sich stundenlang verlieren, die Stille geniessen, Angeln oder einfach nur den Gedanken freien Lauf lassen. Hier ein Ferienhaus zu mieten ist ein wahrer Traum.

Oldtimermuseum und kleine Kirche

In Ullared ist ein kleines Oldtimermuseum beheimatet, dessen Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Neben den landestypischen Klassikern von Volvo haben die Verantwortlichen Schmuckstücke aus aller Herren Länder zusammen getragen. Eine kleine Holzkirche als weitere Sehenwürdikeit hat Ullared schon seit dem Mittelalter besessen, der heutige Bau stammt jedoch aus dem Jahr 1829, nach dem der ältere hat weichen müssen.

In knapp 30 Kilometern Entfernung ist der Ort Falckenberg gelegen, ebenso Varberg und Kungsbacka.

Festung Carlsten auf Marstrandsö

Wer einmal in den Genuss eines Besuches der Insel Marstrandsö kommt, die in der schwedischen Provinz Buhuslän gelegen ist, wird verwundert sein über den Anblick der imposanten Festung Carlsten auf dem Berggipfel über der Stadt.

Festung Carlsten @wikipedia

Um sich das Bauwerk erklären zu können, muss man einen kleinen historischen Sprung in das 17. Jahrhundert wagen, wo nach dem Frieden von Riskilde aus dem Jahr 1658 die Stadt Marstrand an Schweden fiel und ihr dank der idealen Lage eine zentrale Bedeutung für den Handel und die schwedischen Flotte zufiel. Um die Stadt in der Zukunft vor Übergriffen schützen lassen, beschloss König Carl X. Gustav die Errichtung einer Festung.

Johan Wärnschöld schafft Grundlage für Festung Carlsten

Noch im selben Jahr begannen die ersten Arbeiten für eine Festung, die zunächst mehr einem Holzfort ähnelte und bei einem Angriff der Norweger im Jahr 1659 ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen musste. Der erste Entwurf von Johan Wärnschöld wurde dann 1666 von rhombenförmiges Reduit abgelöst. Im Laufe der weiteren Jahrzehnte wurde die Festung immer weiter ausgebaut. Die wechselhafte Geschichte ihrer Besitzer lführte im weiteren Verlauf dazu, dass sich das Gesicht von Carlsten immer wieder veränderte. Bis 1991 hinein wurde die Festung stets militärisch genutzt, weshalb sich erklärt, warum das Bauwerk in einem so guten Zustand erhalten werden konnte.

Anreise Festung Carlsten

44030 Marstrand

Öffnungszeiten

Jan-Mai und Sept-Dec, Samstag-Sonntag 11.00-16.00 Uhr 1.06-11.06 täglich 11.00-16.00 Uhr 12.06-14.08 täglich 11.00-18.00 Uhr 15.08-31.08 täglich 11.00-16.00 Uhr 20.06 Johannisabend geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene SEK 50:- (SEK 60), Kinder 7-15 Jahre alt SEK 20:- Kinder unter 7 Jahre kostenlos in Begleitung der Eltern

Senja – schönste Insel Norwegens

Senja, rund 350 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegen, ist eine Insel zwei Seiten, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Während die dem Festland zugewandte Seite des Eilandes mit schönes Stränden und wunderbare Landschaft eine Wohltat darstellt, wird man auf der gegenüberliegenden Seite die rauhe Fjordlandschaft Norwegens kennenlernen.

Senja @wikipedia

Für eine der größten Inseln des Landes ist die Rolle der wechselhaften Muse vorgesehen. Senja, selbst Station jener bekannten Hurtigruten, ist definitiv eine Reise wert. Die zwei Gesichter sind einerseits ein erschreckendes und zugleich faszinierendes Beispiel von Mutter Natur, die an diesem Ort die Spuren zwei unterschiedlicher Charaktere hinterlassen hat.

Insel Senja mit zwei Gesichtern

Einseits überrascht Senja mit flachen, weißen Sandstränden, die immer Sommer zahlreiche Besucher anziehen. Wem jetzt die Lage nördlich des Polarkreises abschreckt, der sollte wissen, dass die Insel unmittelbar im Einflussfeld des bekannten Golfstroms liegt und ihr somit relativ mildes Klima bescherrt wird. Zudem ist diese Seite von Senja mit typischer waldiger Vegetation versehen, so dass hier ausgiebige Wanderungen durchaus interessant sein können. Der Gegenpol dieses Inselgesichtes ist die dem offenen Meer zugewandte Seite, wo die schroffe Fjordlandschaft mit ihren teils an die 1.000 Meter hohen Felswände beängstigende und zugleich faszinierende Eindrücke hinterläßt.

Dorf Torsken und der Troll Senja

Die bekanntesten Orte sind das Dorf Torsken und der Ort Berg. Torsken ist mit einer sehr ansehnlichen Kirche versehen worden. Sie wurde einst von Lübecker Kaufleuten als Gabe an die Stadt errichtet. Anziehungspunkt für Familien mit Kindern ist der berühmte Troll Senja, der rund 18 Meter in Höhe ragt und in dessen Bauch man sich begeben kann.